Virtuelle Ausstellung: Kunst-Erlebnis auf dem Sofa

kulturtipp 04/2018 vom

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Virtuelle Ausstellungen ­ersetzen den Museumsbesuch nicht. Aber sie ­erweitern den künstlerischen Horizont – ganz einfach ist das allerdings (noch) nicht. Ein ­Besuch der Websites.

GeVirtuell abrufbar: Van Goghs «Wheatfield with Cornflowers» der Fondation Beyeler in Riehen (Bild: SAMMLUNG B R AINER WOL FSBERGER /MUSEUM RIETBERG E YELER © FOTO: P. SCHIBLI)

GeVirtuell abrufbar: Van Goghs «Wheatfield with Cornflowers» der Fondation Beyeler in Riehen (Bild: SAMMLUNG B R AINER WOL FSBERGER /MUSEUM RIETBERG E YELER © FOTO: P. SCHIBLI)

«Zoom – Virtuelle Entdeckungsreisen» steht auf der Homepage des ­Museums Rietberg unter dem Begriff «Kunstvermittlung» geschrieben. Klickt man auf das Bild mit dem Mädchen am iPad, findet man sich in einem vir­tuellen Raum zu Indien wieder. Da ist zum Beispiel Shiva, ein Gott mit vielen Namen und Gesichtern. Betätigt man den Startbutton daneben, hört man Vögel singen, Sterne glitzern über dem weiten Land. Wie in einem Computergame kann sich der Nutzer fortbewegen und mit ­einem Klick auf die gelben Punkte Geschichten über hinduis­tische Gottheiten und den kosmischen Kreislauf entdecken.

Diese «Virtual Reality» ist nicht die einzige Spielerei, die sich einem auf der Website des Museums Rietberg anbietet: Der User kann sich auch im Zusammensetzen von 3D-Puzzles üben oder sich in interaktiven Bildern verlieren.

Museum Rietberg mit Virtual Reality
Seit 2016 setzt das Museum Rietberg in der Vermittlung auf Virtual Reality. «Damit wollen wir Inhalte vertiefen und in den öffentlichen wie privaten Raum hinaustragen», sagt Medien­sprecherin Elena DelCarlo. Mit dem Projekt «Zoom» – so heisst die interaktive Plattform zu Indien – möchte das Haus junge Kunstfans sowie Schüler erreichen. DelCarlo betont aber: «Im Zentrum der Museumsarbeit steht nach wie vor die persönliche Auseinandersetzung mit dem Werk sowie die Begegnung und der Dialog in der realen Welt. [...]

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