Sehen Tipps: Mario / I, Tonya / A Long Way Home

kulturtipp 05/2018 vom

Film: Mario
Im Sport, besonders im Fussball, ist Homosexualität ein ­Tabu-Thema. Homophobie ist weit verbreitet. Der Schwei­zer Regisseur Marcel Gisler ­(«Rosie») nimmt das Thema für seinen Spielfilm auf. Er ­erzählt vom jungen Mario, der sich in den Mannschaftsneuling Leon (Aaron Altaras) verliebt und zwischen seinen Gefühlen und Ambitionen hin- und hergerissen ist.

Regie: Marcel Gisler
Ab Do, 22.2., im Kino

Film: I, Tonya
Die Frau im Titel heisst mit vollem Namen Tonya Harding. Berühmt wurde sie durch einen Sport-Skandal. Die talentierte Eiskunstläuferin (erster Dreifach-Axel) geriet in Verruf, weil in den 1990er-Jahren ein Attentat auf eine Konkurrentin verübt wurde. Hardings Geschichte ist in der Spielfilm-­Inszenierung von schwarzem Humor durchzogen. Margot ­Robbie gibt dem Eiskunst-Star filmische Gestalt.

Regie: Craig Gillespie
Ab Do, 22.2., im Kino

Film: A Long Way Home
Ihr Wunsch wäre eine Zivil­gesellschaft nach westlichem Standard. Doch für die chinesischen Kulturschaffenden, die der Schweizer Regisseur Luc Schaedler ins Zentrum stellt, ist das längst keine Selbst­verständlichkeit: Die bildenden Künstler Gao Brothers, die Choreografin und Tänzerin Wen Hui, der Animationsfilmer Pi San sowie der Dichter Ye Fu sind Teil der wachsenden ­Gegenkultur.

Regie: Luc Schaedler
Ab Do, 1.3., im Kino

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