Roman: Eine versagte Liebe

kulturtipp 02/2018 vom

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Die fiktionale Biografie «Tochter des Diktators» erzählt das Schicksal von Beate Ulbricht, der Adoptiv­tochter des DDR-Staats­rats­vorsitzenden Walter Ulbricht. Sie sollte eine Mustersozialistin werden – der Versuch ging gehörig daneben.

Sie lebte in privilegierten Verhältnissen. Beate Ulbricht (1944–1991) genoss in der DDR alle Vorrechte, die sich die Parteielite zuschanzte. Dennoch war die junge Frau unglücklich. Denn sie verliebte sich in den italienischen Eurokommunisten Ivano Matteoli, und das durfte nicht sein. Beate Ulbricht nämlich war nicht irgendeine. Sie war die Adoptivtochter von Lotte und Walter ­Ulbricht, seines Zeichens Staatsratsvorsitzender der DDR und Zeit seines Lebens ein Stalinist.

Ein Schicksal als Sinnbild für das Unrecht
Das ist die Ausgangslage des ­neuen biofiktionalen Romans «Tochter des Diktators» der Berliner Publizistin Ines Geipel. Die 57-jährige Autorin ist in der DDR aufgewachsen, war Spi­tzen­­athletin und fiel in Ungnade der Behörden, weil sie in den Westen auswandern wollte. Für Geipel steht das Schicksal der Beate ­Ulbricht sinnbildlich für das Unrecht, welches das DDR-Regime einem Teil der Bevölkerung zugefügt hatte. 

Beate Ulbricht und Ivano Matteoli wollten heiraten. [...]

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