Friedrich Dönhoff: Fleischeslust

kulturtipp 15/2017 vom | aktualisiert am

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Auf der Spur eines Serienmörders jagt ein junger Kommissar durch Hamburg: Autor Friedrich Dönhoff stellt seinen neuen Krimi «Heimliche Herrscher» in Ernen vor.

Ein arbeitsloser Automechaniker aus dem Hamburger Problemviertel Billstedt, ein junges Sporttalent aus gutem Haus oder eine angesehene Zahnärztin: Sie alle sind ­Opfer eines Serienmörders. Kommissar Sebastian Fink ermittelt mit Hochdruck quer durch alle sozialen Schichten. Die einzige Gemeinsamkeit, die er ausmachen kann: Die drei hatten auf verschiedene Weise mit Flüchtlingen zu tun. Der Mechaniker wehrte sich mit unlauteren Methoden gegen ein Asylheim. Die Ärztin engagierte sich mit kostenlosen Behandlungen von Flüchtlingen, und der Sportler war mit einer jungen Iranerin liiert. Doch während Fink noch dieser Spur nachgeht, geschieht der nächste Mord, und das Ermittlerteam steht wieder am Anfang …

Der in Kenia aufgewachsene Hamburger Autor Friedrich Dönhoff legt geschickt falsche Fährten und hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht. Seinen sympathischen Kommissar, im neuen Roman frisch verliebt, lässt er bereits zum vierten Mal in Hamburg ermitteln. Im neusten Krimi nimmt er nebst ­der Perspektive des Kommissars auch diejenige der kommenden Opfer ein, passt die Sprache an Milieu und Alter seiner Figuren an. 

«Gesellschaftspolitische Relevanz» ist Dönhoff in seinen Krimis wichtig, wie er in einem Interview sagte. In «Heimliche Herrscher» macht sich sein junger Kommissar Gedanken zur Prostitution, zu Zwang und Machtausübung. [...]

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