Bühne: Der alltägliche Wahnsinn

kulturtipp 03/2018 vom

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Mit einer Hommage an Cés Keiser und Margrit Läubli feiert das Theater am Hechtplatz in Zürich Uraufführung.

«My Sohn, nimm Platz», beginnt eine von César Keisers legendären Kabarett-Nummern. In schönstem Baseldeutsch versucht er, in einem «Gespräch unter Männern», seinen Sohn aufzuklären, woher die Kinder kommen. Vor lauter Bienen und Blümchen, Hühnern und Eiern verhaspelt er sich aber immer mehr und gibt am Ende entnervt auf. Schliesslich kann der Sohnemann sein Wissen auch aus einschlägigen Büchern beziehen.

Cés Keiser (1925–2007) und seine inzwischen 89-jährige Frau Margrit Läubli standen 40 Jahre lang gemeinsam auf den Bühnen und bestritten über 20 Programme. Mit ihren witzigen Ka­barett-Nummern rund um den alltäglichen Wahnsinn haben sie sich tief in das kollektive Gedächtnis der Schweizerinnen und Schweizer einge­graben. Das Theater am Hechtplatz in Zürich widmet den beiden Klein­theater-Grössen nun mit dem Abend «My Sohn, nimm Platz!» eine Hommage und lässt ihre berühmtesten Sketche, Lieder und Limericks aufleben. Die Schauspieler Anikó Donáth, Charlotte Heinimann, Roland Herrmann und Rolf Sommer interpretieren ihre Texte neu, am Piano ist Sonja Füchslin zu hören. 

My Sohn, nimm Platz!
Premiere: Mo 29.1., 20.00 
Theater am Hechtplatz Zürich

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