«Als wären das Publikum und ich eins geworden»

kulturtipp 02/2017 vom

von

Ihre Eltern kämpften als Partisanen gegen die 
Faschisten. Die Tochter wurde nicht Soldatin, 
sondern Performance-Künstlerin – Marina Abramovic´

Marian Abramovic (Bild: Nelson Almeida/AFP/Getty Images)

Marian Abramovic (Bild: Nelson Almeida/AFP/Getty Images)

Marina Abramović war 14 Jahre alt, als sie einen Schulkameraden einlud, russisches Roulette zu spielen. Sie holte den Revolver ihres Vaters aus dem Nachttisch. Ihr Freund hielt sich den Lauf an die Schläfe und drückte ab – klick. Jetzt nahm sie den Revolver – wieder machte es klick. Dann zielte sie auf das Bücher­regal und drückte ab. Mit einem Riesenknall schlug die Kugel in den Rücken von Dostojewskis «Der Idiot». Eine weitere Kindheitserinnerung sind ihre Migräneanfälle. Sie dauerten oft einen ganzen Tag. Es war der Beginn der Schulung, «grosse Schmerzen und grosse Angst zu akzeptieren und auszuhalten». Diese zwei Szenen lassen erahnen, wohin Abramovićs Reise führen wird: Kunst muss verstören. [...]

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