Raschelndes Zeitungspapier und knisternde Folie, Rohre, Metalleimer oder Wassergläser dienen dem Kreativteam rund um Deborah Epstein (Regie) und Florian Barth (Ausstattung) für die Geräuschkulisse. Im neuen Stück im Theater Biel Solothurn funktionieren die drei Schauspieler auf der Bühne bekannte Dinge um und schaffen neue Klangwelten – so wie auch Franz Hohler in seinem Werk oft fantastische Wendungen in den Alltag einbrechen lässt.

«Für alle Fische muss die Sintflut ein Fest gewesen sein» heisst das Stück und nimmt damit Bezug auf ein Kurzgedicht von Franz Hohler. Inspiriert ist die Bühnenhandlung von seinem Roman «Der neue Berg» (1989). Er spielt in Zürich, wo sich die Natur verändert und ein Vulkanausbruch droht.

Der 79-jährige Autor und Kabarettist hat sich in seinem Werk immer wieder mit Umweltschutz beschäftigt. Das verbindet auch die unterschiedlichen Geschichten und Erzählungen an diesem Theaterabend miteinander. Das Publikum lauscht ihnen über Kopfhörer und taucht so vollständig ein in Franz Hohlers literarische Welt.

Für alle Fische muss die Sintflut ein Fest gewesen sein
Premiere Solothurn: Fr, 25.11., 19.30, Theater Solothurn
Premiere Biel: Di, 13.12., 19.30, Theater Biel
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