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Kulturtipp 01/2020
In den frühen Morgenstunden eines frostigen Januartags 1855 liegt der Leichnam von Gérard de Nerval in der Gosse der Rue de la Vieille-Lanterne im Quartier des Arcis. Der Lyriker ist heute vergessen, die Todesursache blieb ungeklärt. Wahrscheinlich nahm er sich das Leben. Jedenfalls stilisierten ihn die Zeitgenossen zu einem Modernisierungsopfer, zu einem, der mit den damals um sich greifenden Veränderungen des Stadtlebens nicht zurechtkam. Auch der Ort seiner ...
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