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Kulturtipp 24/2022
«Als wir das Hotel verliessen, fiel ein leichter feiner Regen, wie im Oktober in Tokio bisweilen üblich. » Lakonisch beginnt der zweite Roman der Australierin Jessica Au, in dessen Zentrum die Sprachlosigkeit zwischen Mutter und Tochter steht.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der namenlos bleibenden Tochter, die bereits am Romananfang den Grund für die Wahl des gemeinsamen Reiseziels transparent macht: «Japan hatte ich gewählt, weil ich, im...
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