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Kulturtipp 14/2017
Letzte Aktualisierung:
04.07.2017
04.07.2017
Mehrmals pro Woche hört die 30-jährige Nora Lebensgeschichten, die an die Substanz gehen: Als Russisch-Dolmetscherin in einem Wiener Therapiezentrum ist sie Vermittlerin zwischen traumatisierten Flüchtlingen aus Tschetschenien und Psychotherapeuten. Das Gehörte, das sie möglichst getreu und mit «unverbindlicher Dolmetschermiene» übersetzen soll, lässt die junge Frau an der Menschheit zweifeln: «Sollte die pure Grausamkeit tats&aum...
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