Erneut gilt es, einen jungen deutschen Pianisten zu empfehlen, der in der Schweiz noch weitgehend unbekannt ist. Volker Engelberth (30) aus Mannheim spielt seit seinen Studien in mehreren Jazzprojekten unterschiedlicher Ausrichtung, wobei der avancierte Kammerjazz im Zentrum steht. Nun debütiert er mit eigenem Trio und der formidablen, wohlgemerkt beim CH-Label Unit erscheinenden CD «Perpetuum». Obwohl in klassischer Pianotrio-Besetzung mit Arne Huber am Bass und Silvio Morger an den Drums, ist diese junge Band andauernd auf ­der Suche nach neuen Klangmustern und -farben. Engelberth schreibt Kompositionen, die von stilistischen und formalen Konventionen ausgehen, sich dann aber öffnen für Neuartiges und Überraschendes. Erstaunlich, wie souverän und leichtfüssig die Drei damit umzugehen wissen.


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Volker Engelberth Trio
Perpetuum
(Unit 2012).
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