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Kulturtipp 22/2012
Wie einsame Kometen schweben Yael Pierens Romanfiguren durch Raum und Zeit: Die junge Frau, die im Heute in einer fast leeren Wohnung lebt und nach Antworten sucht, wer sie sein könnte. Der Mann, der in den 60ern seine sterbende Mutter pflegt. Die Goldschmiedin, die in derselben Zeit bei einem Streit über ihre lieblose Beziehung einen Finger und damit ihre Schaffenskraft verliert.
Vieles bleibt lange im Unklaren, Schwebenden. Anfangs verbinden die dre...
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