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In der Debo Band bringt ein Dutzend Musiker ein zünftiges Instrumenten-Arsenal zum Einsatz: Saxofone, Posaune, Sousafon, E-Bass, E-Gitarre, elektrische und akustische Geige, Akkordeon, Drums, diverse Perkussion – und Gesang nicht zu vergessen. Diese Band aus Boston macht, was zum Beispiel das Imperial Tiger Orchestra in Genf praktiziert: Man hat sich äthiopischer Populärmusik aus deren kurzer Blütezeit Ende der 1960er verschrieben und bereitet sie fürs Heute auf. Die Debo Band schwört ebenfalls aufs Äthiopische und ermöglicht zu zwölft ein üppiges Klangbild. Sie versetzt es mit jazzigen Elementen, mischt etwas Balkan oder Klezmer-Spuren dazu, legt mit funkig-treibendem Groove los und wird auch mal langsam und elegisch. Das Debüt-Album bietet eine musikalische Freude sondergleichen. Diese Band möchte man nur allzu gerne live erleben.
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Debo Band
Debo Band
(Sub Pop/Irascible 2012).
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