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Geschrieben hat der deutsche Autor Peter Weiss (1916–1982) bereits im schwedischen Exil. Die Erzählung «Der Schatten des Körpers des Kutschers» etwa, 1960 als erster deutschsprachiger Weiss-Text publiziert, entstand parallel zu seiner anderen kreativen Tätigkeit: Der Maler und Schriftsteller war in den 1950er-Jahren auch Filmer. Vornehmlich im Bereich des Avantgarde-Films, zu dem sich Weiss auch theoretisch äusserte.
Der Film begleitet Weiss auf seinem künstlerischen Weg von der Malerei zur Literatur. Von dieser «Übergangskunst» wird sich Weiss ganz verabschieden und sich bald zu einer eminent politischen Stimme innerhalb der deutschsprachigen Literatur entwickeln. Harun Farocki kommentiert eine Auswahl aus dem äusserst selten zu sehenden filmischen Werk.


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