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Kulturtipp 22/2018
Der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie telefoniert täglich zwei, drei Stunden. Das ist für ihn der sicherste Weg der Verständigung mit der Aussenwelt. Denn die religiösen Eiferer im Iran haben Rushdie wegen seines Buchs «Die satanischen Verse» 1989 in einer Fatwa, einer islamischen Rechtsauslegung, zum Tod verurteilt. Danach sah Rushdies Alltag so aus: «Ich mache Computerspiele. Schach. Super Mario. Ich bin ein Meister in Super Mario I u...
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