kulturtipp: Herr Fitzek, woher kommt unsere Faszination für das Böse?

Sebastian Fitzek:
Zunächst einmal interessiert uns natürlich das Böse als Abweichung von der Norm, weil wir es begreifen wollen, um zu überleben. Das liegt in unserer DNA. Unser Selbsterhaltungstrieb ist so programmiert, dass wir schlechten Nachrichten Beachtung schenken, während wir gute als gottgegeben hinnehmen.

Dieses makabre Interesse nimmt mi...