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11.06.2025
Paul und Chris Weitz waren das kreative Gespann hinter Kinohits wie «About a Boy». Die Nick-Hornby-Verfilmung von 2002 war aber auch die letzte gemeinsame Regiearbeit der beiden US-Amerikaner.
23 Jahre später haben die Brüder Weitz für die neue Science-Fiction-Serie «Murderbot» auf Apple TV+ wieder zusammengespannt. In den zehn Folgen, die auf einer Buchserie von Martha Wells basieren, geht es um einen Sicherheits-Cyborg, dem es mittels Hack in sein eigenes System gelungen ist, den freien Willen zu erlangen. Nur: Was soll er jetzt damit anfangen? Falls ihn jemand erwischt, wären seine Tage gezählt.
So fristet der sich selbst Murderbot nennende Roboter seine Tage, indem er einem Wissenschaftsteam auf einem fremden Planeten beisteht. Heimlich beschimpft er dessen Mitglieder, während er futuristische Soap-Operas schaut. Da kann er sich am besten entspannen.
Die etwas sperrig beginnende Serie bezieht ihren Reiz daraus, dass der Roboter um einiges menschlicher wirkt als seine humane Umgebung. Nicht zuletzt deshalb, weil alles aus seiner Sicht erzählt wird und er stets sein Gesicht wahren muss (wenn mit menschlichem Antlitz: Alexander Skarsgard). Da haben die Gebrüder Weitz ihren schrägen Humor ganz schön auf die Spitze getrieben.
Murderbot
Apple TV+

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