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Ihre Insel sei verflucht, sagen die Einheimischen. Bürgermeister Tom Loftis (Matthew Rhys) ist anderer Ansicht: Er will dem Ort Widow’s Bay vor der Küste New Englands neues Leben einhauchen und setzt alle Hebel in Bewegung, als ein Reporter der «New York Times» eintrifft. Zu verlockend ist die Aussicht auf Touristen. Aber dann kommt der Nebel und mit ihm alte Schauergeschichten, die sich die Einheimischen seit jeher erzählen.
Serienschöpferin Katie Dippold – bekannt für ihr rein weibliches «Ghostbusters»-Reboot (2016) – zeigt in «Widow’s Bay» erneut ein Gespür für Übernatürliches im Wechsel mit komischen Momenten. Letzteres ist weitgehend an einer Figur festgemacht: am überforderten Bürgermeister Loftis, dem schon als Kind nachgesagt wurde, er sei viel zu soft. Jetzt will er den Einheimischen beweisen, dass es im örtlichen Hotel keineswegs spukt. Und so packt er seine Sachen, um höchstselbst eine Nacht in der «Captain’s Suite» zuzubringen.
Die AppleTV+-Serie bedient sich in kurzweiligen zehn Folgen immer wieder an Versatzstücken aus John Carpenters «The Fog» oder Steven Spielbergs «Der weisse Hai». Mit dem Unterschied, dass der Hai hier eine verfluchte Insel mit ganz eigenen Gesetzmässigkeiten ist.
Widow’s Bay
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