1950 haben sich Rundfunk­anstalten aus verschiedenen deutschen Bundesländern zum Senderverbund der ARD zusammengeschlossen. Heute sind es neun Anstalten, die je auch eigene Orchester und Chöre ­betreiben. Diese präsentierten bislang hochstehende Konzertaufnahmen und Live-Streams auf verschiedenen Kanälen. Nun haben sie sich zum übergreifenden You­tube-Kanal ARD Klassik zusammengeschlossen, der mit seiner Aufschaltung Mitte April gleich ein Archiv von über 2600 Streams online stellt.

Zu hören und sehen ist Musik von Mozart bis Schostakowitsch, Vokal­werke von Barock bis ­Gegenwart, aber auch Musicals, Filmsoundtracks, ja selbst ­Musik aus Videogames. Alles dargeboten von berühmten Klangkörpern von der NDR ­Radiophilharmonie über das WDR Funkhausorchester bis zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks BRSO unter seinem Chefdirigenten Sir Simon Rattle.

Natürlich kommen laufend neue Produk­tionen dazu, wie kürzlich ein Konzertabend des BRSO unter Karina Canel­lakis mit ­Werken von Saariaho, Ravel und Sibelius oder ein Abba-­Symphonic-Konzert des WDR Funkhausorchesters. Der ARD Klassik-Kanal lässt sich abonnieren, alle Streams sind aber auch einzeln abrufbar – kostenlos und werbefrei.

ARD Klassik
www.youtube.com/@ARDKlassik