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Mein Gott, was grunzten und stöhnten die Männer im 19. Jahrhundert! Handkehrum klingt das Leben von damals auch wirklich anstrengend: Da prügelt man sich noch rasch in der Hafenkneipe, ehe man sich für Monate übers Packeis schleppt, um mit Inbrunst Robben niederzuknüppeln und Walfischherzen zu harpunieren. Ächz, grunz, stöhn – willkommen bei den Walfängern der Serie «The North Water». Der ehemalige Militärarzt Patrick Sumner (Jack O’Connell) heuert 1859 auf dem Walfangschiff «The Volunteer» an, das vom englischen Hull aus in See sticht.
Ziel ist das arktische Meer, und das ist für den traumatisierten und drogensüchtigen Ex-Soldaten gerade weit genug weg von seinem bisherigen Leben. Doch Sumner bereut die Flucht schon bald: An Bord der «Volunteer» geht es rauer zu, als ihm lieb ist. Und sowohl der brutale Harpunier Henry Drax (Colin Farrell) als auch Kapitän Arthur Brownlee (Stephen Graham) führen etwas im Schilde.
Der britisch-kanadische Sechsteiler basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ian McGuire und ist jetzt auf Play Suisse zu sehen. Eine düstere Abenteuerserie, die von Walfischblut getränkten Bildern und einem unbehaglich wummernden Soundtrack lebt. Und die den Menschen als unersättliches Biest zeigt, das der Natur alles entreisst, was ihm dienlich ist.
The North Water
Play Suisse

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