Überkandidelt? Trashig? Es wäre eine glatte Untertreibung, was diese achtteilige Netflixserie betrifft: Eine TV-Autorin (Roisin Gallagher), eine katholische Lesbe (Caoilfhionn ­Dunne) und eine überforderte Mutter (Sinéad Keenan) reisen zur Abdankung einer Freundin aus Schultagen vom nordirischen Belfast ins irische Donegal. Dort zeigt sich jedoch, dass ­jemand anderes im Sarg liegt und auch sonst nichts ist wie vermutet.

«How to Get to Heaven from Belfast» gefällt als Aneinanderreihung sarkastischer Vignetten, wobei man nie weiss, ­wohin die Reise als nächstes führt oder welche Geister der Vergangenheit noch geweckt werden. Da hat Serienschöp­ferin Lisa McGee («Derry ­Girls») so unterhaltsame wie spannende Arbeit geleistet.

How to Get to Heaven from Belfast
Netflix