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Hier zeigt die Sonnenstadt Lugano ihre dunkle Seite: Die sechsteilige RSI-Serie «La linea della palma» auf Play Suisse ist ein Kunstraub-Thriller, in dem die Mafia ihre Fäden von Sizilien bis ins Tessin zieht. Die Handlung beruht teilweise auf wahren Begebenheiten. 1969 wurde in Palermo das Caravaggio-Gemälde «La Natività» gestohlen – der Raub blieb ungeklärt.
Die Eingangsszene zeigt, wie der Raub damals hätte ablaufen können. Dann blendet die Serie ins heutige Milano: Hier wird die Welt der Journalistin Anna (Gaia Messerklinger) mit einem Telefonanruf buchstäblich – auch mittels Kameraeinstellung – auf den Kopf gestellt. Denn sie erfährt, dass die Leiche ihres vor 30 Jahren verschwundenen Vaters aus dem Luganersee geborgen wurde.
Sofort reist sie nach Lugano und trifft auf ihren Bruder, der mehr weiss, als er zugeben will. «Wenn die Mafia involviert ist, betrifft es die ganze Familie», sagt ein Ermittler, nachdem sich herausstellte, dass es um Mord geht. Doch Anna will wissen, was damals mit ihrem Vater passiert ist und warum er Fotos des gestohlenen Gemäldes versteckt hatte.
«La linea della palma» ist Krimi und Familiendrama in einem und überzeugt mit einer packenden Geschichte rund um die Verstrickungen von Mafia und Kunsthandel. Und nicht zuletzt mit brillanten Schauspielern, zu denen auch Esther Gemsch als geheimnisvolle Duchessa gehört.
La linea della palma
Play Suisse

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