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Kulturtipp 05/2014
Wir schreiben das Jahr 1821, Graubünden versinkt im Morast. Es herrschen desolate Zustände: Der Kanton wurde von Napoleons Truppen geplündert. Die Bevölkerung leidet Not, Verbrechen sind an der Tagesordnung. Graubünden wird als «Athen der Gauner» verschrien. Ein dreifacher Mord in der Weihermühle bei Bonaduz ruft Entsetzen hervor: Der Hausherr und seine beiden von ihm schwangeren Mägde werden mit Hieb- und Stichwunden in Blutlachen aufg...
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