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Kulturtipp 14/2015
Als Teenager ging Sebastian Bohren am Abend mit Anne-Sophie Mutter ins Bett und wachte am Morgen mit Nathan Milstein auf. Keine der grossen Geiger, deren Spiel er nicht bestens kennt und charakterisieren kann, keine Aufnahmen der legendären Geigendinosaurier, die er nicht im Ohr hat. Doch plötzlich sind diese Bronislaw Hubermans, Nigel Kennedys oder Hilary Hahns mitsamt ihren Aufnahmen nichtig geworden. Denn Bohren nahm selber auf – und zwar das Grösste, das es ...
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