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Kulturtipp 22/2014
Letzte Aktualisierung:
15.10.2014
15.10.2014
«Wem das Maul aufgeht, dem gehen die Ohren zu.» Nach diesem Motto lebt der wortkarge Bergler Andreas Egger in Robert Seethalers neuem Roman. Abgesehen von acht Jahren Kriegsdienst und -gefangenschaft im Kaukasus hat er sein ganzes Leben in einem österreichischen Bergdorf verbracht. Als Waise ist er dahin gekommen – zu einem Pflegevater, der in ihm nur das Arbeitstier sah. Und trotz körperlicher und seelischer Misshandlungen ist er zu einem Mann herangewachsen, der ...
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