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Kulturtipp 06/2019
März, 1935: Der damals 24-jährige Max Frisch war fasziniert von der Nazi-Ausstellung «Das Wunder des Lebens» in Berlin. Nach seinem Besuch schrieb der Autor in der NZZ: «Und man staunt immer wieder, wie die begabten Aussteller den Weg finden, um ziemlich unvorstellbare Begriffe ins Schaubare zu übersetzen.» Der renommierte australische Historiker Christopher Clark («Die Schlafwandler») erinnert in seinem Werk «V...
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