Intellektuelle vermissen ihn bis heute. Gewisse Politiker weniger. Max Frisch (1911–1991) war nicht nur ein gefeierter Romancier und Dramatiker, sondern auch engagierter Citoyen und scharf kommentierender Chronist. Eine Instanz eben, wie ihn Julian Schütt im zweiten ­Teil seiner Biografie nennt, die 14 Jahre nach dem ersten Teil «Biografie eines Aufstiegs» erscheint. Es gelte, den nachwirkenden Autor vor der «Verharmlosung zum Klassiker» zu sch&uuml...