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Kulturtipp 22/2018
Er nimmt gerne den Status eines Märchenerzählers ein, und seine Fabulierlust kennt keine Grenzen: Wie kaum ein anderer versteht es der in Marrakesch geborene Maler und Schriftsteller Mahi Binebine, traurige Schicksale mit witzigen und schalkhaften Worten zu schildern. Fantasievoll, lebendig und vielschichtig sind seine Romane, lebensbejahend auch. Ob er ein Flüchtlingsdrama erzählt («Willkommen im Paradies») oder den Werdegang junger Selbstm...
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