Schon auf Seite 22 flicht Navid Kermani eine Rückmeldung zu seinem autofiktionalen Buch ein. Sein Verlag und die Freundin, die er C. nennt, finden es gut, dass er über seinen Freund Rudolf schreibt. Rudolf, der AfD-Parolen wiederholt und der Kinder, die durch künstliche ­Befruchtung entstanden sind, als Monster bezeichnet. Rudolf, der als Sohn jüdischer Holo­caustüberlebender nicht erst seit dem 7. Oktober und dem Gazakrieg mit linken Parolen fremdelt und &shy...