Zwischenmenschliche Kontakte wirken distanziert, Zuneigung ist gespielt und Lust ­erzwungen. Sogar das eigene Lächeln wird «jahrelang choreografiert». Die Figuren in Jonas Theresias erstem Roman sind «null in Touch» mit ihren Emotionen.

Levin verkauft seinen Körper und macht sich damit zum Spielzeug, zum Toyboy. Nachdem es mit der Modelkarriere in Los Angeles nicht geklappt hat, jobbt er als Escort und als Vorlage für einen Sexavatar und ve...