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Kulturtipp 22/2013
Letzte Aktualisierung:
29.10.2013
29.10.2013
Rot und Weiss waren seine Lieblingsfarben. Rot wie das Blut, das er eimerweise über die Tierkadaver in seinem Atelier goss, um sie authentischer malen zu können. Weiss wie die Milch, die er literweise trank, um sein Magengeschwür zu besänftigen. Chaim Soutine (1893–1943) war ein gewalttätiger Maler, der Bilder schuf von pulsierender Monstrosität und einen Grossteil davon nach Beendigung zerschnitt oder verbrannte. Ein getriebener Mensch, den es aus dem weis...
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