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Kulturtipp 26/2020
Am Anfang steht die Angst davor, das Ungeborene zu verlieren und entdeckt zu werden. «Lass mir das Kind», bittet die schwangere Florentine auf dem Pferdewagen. Sie hat Blutungen, aber sie schafft es ins Spital, und wenige Monate später bringt sie ihren Sohn Samuel auf die Welt. Es sind die 1970er, erst kurz zuvor ist sie mit ihrem Mann Hannes in ein Dorf im rumänischen Banat gezogen, wo er eine Stelle als evangelischer Pfarrer angetreten hat. «Es war bekannt, welch...
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