Das Gefühl, keine Luft zu kriegen, hat Julia bereits in ihrer Kindheit begleitet, aufgewachsen «im Schatten dieses Berges» in der Salzburger Region Innergebirg. Mit Ende 30, als sie längst aus den beengenden Verhältnissen in die Stadt geflüchtet ist, spürt sie die Atemnot erneut. Jahrelang hat sie als Pflegerin im Krankenhaus gearbeitet und versucht, den Patienten trotz den immer knapperen Zeitfenstern Mitgefühl und ein offenes Ohr zu schenken.

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