Wer setzt sich noch für den Erhalt von Bergdörfern ein, wenn die Stromversorgung der ganzen Schweiz auf dem Spiel steht? Vermutlich wenige. Das legt zumindest Seraina Koblers neuer ­Roman «Tal der Schwalben» nahe. In dieser fiktiven Zukunft sind die Schweizer Städte zu ­einer einzigen gros­sen Metropolitane ­zusammengewachsen, die sich durchs Flachland zieht.

Die Westschweiz liebäugelt mit einem Anschluss an Frankreich, weil die Romand...