Es ist keine schöne Kindheit, welche die in Belgrad geborene Wahlwienerin Maja Iskra in ­ihrem Debütroman beschreibt: Gewalt zu Hause, Gewalt auf der Strasse und Gewalt in der ­Schule. Im Hintergrund tobt der Jugoslawienkrieg, doch für den hat die Ich-Erzählerin kaum Aufmerksamkeit übrig.

Sie muss sich im wahrsten Sinne durch ­ihren Alltag boxen, so kommt sie auch zu ihrem Lieblingsschlag, dem titelgebenden Kinnhaken. Zwischen Gefahr, Schmerz und...