Persönlich gekannt hat er sie nicht mehr. Doch an Familienfesten sei sie immer wieder geisterhaft aufgetaucht, schreibt Henning Sussebach über seine Urgrossmutter Anna. Seine Verwandten hätten sich episodenhaft erinnert an die besondere Ahnin, die ihrer Zeit voraus war mit ihren Berufen und den zwei Kindern von zwei Männern. Viel mehr als solcherlei Geraune kam Sussebach zwar nicht zu Ohren, doch das reichte, um ­seine Neugierde zu wecken.

Der Journalist bega...