Putin in Moskau, Trump in Wa­shington, Erdogan in der Türkei: Viele Menschen reagieren mit Verunsicherung und Angst auf die aktuelle geopolitische Lage. Ein Gefühl der Ohnmacht breitet sich aus, das auch im Alltag zu spüren ist. Orien­tie­rungs­hilfe bietet ein Podcast des Deutschlandfunk, der vertieft informiert und einordnet. Seit Ende März werden wöchentlich Expertinnen befragt wie die Politologin Sabine ­Fischer (Bild), die in Osteuropa gelebt und in Russland studiert hat. Fischer erklärt detailliert, wie die russische Autokratie funktioniert, und erwähnt auch ihre ­eigene Angst vor anstehenden Entwicklungen, der man am besten begegne, indem man sich austausche.

Zu einem Zusammenfinden im politischen Sinne rät auch der Amerikanist Volker Depkat, der in Donald Trump eher ein Symp­tom als die Ursache der aktuel­len transatlantischen ­Krise sieht. Er sei zuversichtlich, dass Administration und Bevölkerung in den USA bald aus ­ihrer Schockstarre erwachen und den – Zitat – «Scharlatan» Trump in die Schranken weisen.

Die 30- bis 60-minütigen Ge­spräche vermögen durch ihre Einordnungen offene Fragen zu beantworten und damit vorherrschende Ängste zu relati­vie­ren. «Der neue Westen» wird vorderhand jeden Samstag als Ergänzung des werktäglichen Podcasts «Der Tag» gesendet.

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