Für einmal stressfrei auf dem Sofa sitzen und sich über aktuelle Gesellschafts- und Kulturthemen informieren: Das ermöglicht «Aus Kultur- und Sozialwissenschaften» auf Deutschlandfunk (DLF) jeden Donnerstagabend um 20.10. Der Titel der Sendung mag etwas trocken und akademisch klingen. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen: Anlass für die Berichte sind zwar jeweils neue Forschungsergebnisse, Tagungen oder Ausstellungen, doch für die Hörerschaft ist das sekundär: «Aus Kultur- und Sozialwissenschaften» vermittelt die Information auf zugängliche und doch differenzierte Art; O-Töne von Forscherinnen und Forschern machen die Sendung lebendig.
Als Beispiel: Der Beitrag zum Dauerthema Stress in der Sendung vom 16. Dezember. Dass wir alle zu viel zu tun haben, ist nichts Neues. «Aus Kultur- und Sozialwissenschaften» schürfte jedoch tiefer. So fragte etwa ein Forscher provokativ: Füllen wir möglicherweise unsere berufliche und private Agenda so sehr, um unserem Leben einen Sinn zu geben? Denn sicher sei für die meisten nur, dass sie eines Tages sterben; ob nach dem Tod noch etwas komme, wisse niemand.
Einem ganz anderen Thema widmete sich der Bericht zur Erlebniswelt der Kinozuschauer: Er stellte die Frage, was ein guter Film braucht, um das Publikum zu berühren. Nicht nur für historisch Interessierte aufschlussreich war der Beitrag über Napoleon. In den meisten Köpfen ist er vor allem ein tyrannischer Herrscher, der blutige Kriege führte. Doch er spielte gleichzeitig eine wichtige Rolle bei der Modernisierung Europas.
Die Beiträge aktueller und vergangener Sendungen lassen sich allesamt im Internet nachhören. Zudem bietet DLF im Netz die Sendemanuskripte und weiterführerende Links zu diversen Themen.
Podcast Über Stress und Lebenssinn
www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/studiozeit/<br />
Jede Woche präsentiert Deutschlandfunk in der <br />
«Studiozeit» den neusten Stand der Forschung <br />
zu Gesellschaftsfragen. Die Sendung gibts als <br />
Podcast zum Nachhören.


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