Der Weg auf die grosse Bühne beginnt manchmal auf einer nüchternen Betontreppe:
Udo Lindenberg gibt schon im Alter von elf Jahren auf den Stufen vor dem Elternhaus den Entertainer. Fast sieben Jahrzehnte später ist Lindenberg einer der wichtigsten deutschen Musiker – und mit seinem Hut und der Sonnenbrille längst eine Kultfigur.

Zum 80. Geburtstag der Deutschrock-Legende haben sich die NDR-Radiojournalisten Moritz Cassalette und Christina Hollstein für den Podcast «Udo – Ein Leben an der Grenze» auf eine Reise ins Udoversum ­gemacht, wie sie dies nennen. Die sechs halbstündigen Epi­soden führen von Lindenbergs Anfängen als Schlagzeuger über sein geflopptes Debüt­album zum Durchbruch in den 1970ern. Von seinem DDR-­Aben­teuer über den Absturz Ende der 1980er bis zur Rückkehr auf die Bühne Mitte der 2000er.

Als Reiseführer fungieren dabei Jugendfreunde und Wegbegleiter, Verehrer wie Jan ­Delay und Benjamin von Stuckrad-Barre, und natürlich Udo Lindenberg selbst. Der erzählt im Penthouse im Hamburger Hotel Atlantik mit viel Offenheit und seinem typischen Schalk: vom traumatisierten Vater
und vom eigenen Alkoholismus, vom Tod seines Bruders, seinem spektakulären Comeback und seinem Treffen mit dem Rapper Apache 207, das ihm seinen ersten Nummer-1-Hit beschert hat.

Udo – Ein Leben an der Grenze
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