Inhalt
Dreieinhalb Jahre war Ruhe. Aber jetzt sind Marcus, der «passionierte Schöngeist», und Sergej, das «schillernde Showgirl», zurück mit der dritten Staffel ihres Podcasts «Kunst oder Kotze?!». Das Comeback hat zwei Gründe: Zum einen will sich das Kölner Duo, das zuvor hauptsächlich queere Themengebiete beackerte, einem breiteren popkulturellen Spektrum öffnen. Zum andern waren sie direkt in den Herstellungsprozess von Michael Bully Herbigs Film «Das Kanu des Manitu» involviert.
Der Hintergrund: Marcus und Sergej hatten in einer früheren Folge ausführlich dargelegt, warum sie den Film «Der Schuh des Manitu» (2001) ursprünglich geliebt, aber dann kritisch rezipiert hatten. Regisseur Herbig bekam Wind davon und suchte das Gespräch mit den Podcastern, worauf diese sogar eigene Ideen ins Drehbuch einbrachten.
Alles bestens also und gute Kunst? Keineswegs. Zwar bewerten Marcus und Sergej, die zwischendurch auch mal im Stil einer Reportage von der «Kanu»-Premiere in München berichten, wden Produktionswert der Komödie als hoch, die schwule Figur Winnetouch werde ernst genommen. Allerdings hätten sich die beiden doch mehr Mut gewünscht, von Diversität könne man nicht sprechen – die Anzahl weiblicher Figuren wurde lediglich von einer auf zwei erhöht. Und bei der gehäuften Anzahl an Gags bleibe schlicht kein Platz für Pointen.
Kunst oder Kotze?!
Diverse Podcastportale

Kommentare zu diesem Artikel
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar hinzuzufügen
Sind Sie bereits Abonnent, dann melden Sie sich bitte an.
Nichtabonnenten können sich kostenlos registrieren.
Besten Dank für Ihre Registration
Sie erhalten eine E-Mail mit einem Link zur Bestätigung Ihrer Registration.
Keine Kommentare vorhanden