Inhalt
Kulturtipp 19/2015
Letzte Aktualisierung:
08.09.2015
08.09.2015
Dem Zufall ist nur wenig überlassen. Was gespielt wird, wurde vorgeschrieben. Improvisieren ist nicht vorgesehen, fantasiert hat der Komponist – und dann notiert. Hier steht es aufgeschrieben. Doch wie gespielt wird, liegt im Ermessen dessen, der am Klavier sitzt. Es ist seine Entscheidung, welche Tempi und Dynamik er wählt, wo er verzögert und wo beschleunigt. Genau das erwarten wir von ihm: Dass er sich in den Leerstellen – dem Ungewissen, in dem jeder Text schweb...
Kostenpflichtiger Artikel
Melden Sie sich bitte an oder wählen Sie eines unserer Print- oder Online-Abos mit kostenloser Rechtsberatung und vielen weiteren Vorteilen.
Abo
