Mit dem Gemüsebauer und der Klavierlehrerin hat er gesprochen und die Intensivstation im Spital besucht. Wenn Peter Stamm eine neue Idee für ein Buch verfolgt, geht er zuerst auf die Menschen zu, um sich ein Bild machen zu können. «In meinen Texten versuche ich, der Wirklichkeit möglichst nahe zu kommen», sagt der Autor bei einem Kaffee mit Blick auf die Limmat. In seinem neuen Erzählband hat er Geschichten aus dem Alltag versammelt, die in seiner thurgaui...