OK Go sind nicht die Rolling Stones. Die Band füllt keine Fussballstadien und häuft auf Spotify keine Stream-Milliarden an. Doch wenn das US-ameri­kanische Quartett ein neues Musikvideo herausbringt, geht etwas: Auf YouTube rattert der Klickzähler wie die Anzeige ­einer Zapfsäule, Kunstzeitschriften berichten, Late-Night-­Shows bitten zum Interview, und sogar die Kul­tur­journalisten der europäischen Feuilletons werden ganz hibbelig.