Afropop: Trio da Kali
Da versammeln sich drei aus dem jüngeren Hochadel der westafrikanischen Musikwelt. Das Trio da Kali ist nach einem gemeinsamen Album mit dem klassischen Kronos-Quartett vor zehn Jahren schlagartig auch in Europa bekannt geworden. Acht Jahre später zeigt das Trio, was sich aus nichts als einem Balafon, einer Bass-Ngoni-Laute und einer Stimme alles herausholen lässt. Das ist reinste Mali-­Kultur bis hin zu Jazz- und Pop-Noten auf allerhöchstem Niveau.

Trio da Kali
Bagola
(One World 2025)

Indie-Pop: Bon Iver
Letztes Jahr gab Justin Vernon (44) alias Bon Iver noch den folkigen Waldschrat mit der 3-Songs-EP «Sable», Ausdruck einer schmerzhaften Lebens­phase. Diese EP bildet nun den Prolog auf «Sable, Fable».

Zusätzlich findet Vernon in neun neuen Songs vom Bariton in lichte Falsett-Höhen hinauf und zu einem optimistischen Klang. Der Indie-Musiker aus Wisconsin bedient sich bei Pop, Soul oder R&B und feiert fulminant die Hoffnung und die Liebe.

Bon Iver
Sable, Fable
(Jagjaguar 2025)