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Jazz: Roberto Magris
Der aus Triest stammende Roberto Magris wird als epochaler Pianist gepriesen. Tatsächlich hat er auf allen Kontinenten gespielt und sich mit unzähligen Kollegen zwischen Bebop und Acidjazz bewegt. Mit 66 legt er sein erstes Soloalbum vor. Es sei keine Rückschau, betont er gegenüber dem kulturtipp, sondern ein Zwischenhalt. Umso spannender, dieser Musik zu lauschen.
Roberto Magris
Lovely Day(s)
(Jmood Records 2025)
Klassik: Florence Beatrice Price
«Ich habe zwei Handicaps. Ich bin eine Frau und habe schwarzes Blut», schrieb Florence Price 1943. Darin steckt das Drama eines Komponistinnenlebens. Obwohl Price schon mit elf eine Komposition veröffentlichte und das Chicago Symphony Orchestra 1933 ihre Sinfonie aufführte, kam sie nie in der Musikwelt an. Nun hat die Französin Fanny Clamagirand die Violinkonzerte von Price aufgenommen: romantische Musik mit Einflüssen von Tschaikowsky bis zu afroamerikanischen Klängen.
Florence Beatrice Price
Violin Concertos Nos. 1 and 2
(Naxos 2025)

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