Jazz: Jorge Rossy und Kevin Hays
Jorge Rossy ist weltbekannt, seit er in Brad Mehldaus Piano­­trio trommelte. Seit einiger Zeit lebt und unterrichtet der Spanier in der Schweiz, wo er sich auch Vibrafon und Marimba zuwandte.

Mit US-Pianist Kevin Hays bespielte er für diese Aufnahme das Orchesterhaus des Luzerner Sinfonieorchesters. Ein ganz in Holz geklei­deter Saal mit einem warmen Hall. Diesen wissen Hays und Rossy beim Spielen ihrer intro­spektiven Musik zu nutzen. Annina Salis

Jorge Rossy und Kevin Hays
The Wait
(Clap Your Hands 2025)

Klassik: Miklós Rózsa
Seine Musik ist bekannt aus Hollywood-Epen wie «Ben Hur». Doch der un­garische Komponist Miklós Rózsa (1907–1995) war ­eigent­lich der «ernsthaften» Neuen Musik zugetan, wie er betonte.

Der deutsche Rózsa-­Experte Gregor Bühl diri­­giert hier drei Schlüsselwerke für Orchester und Cello/Violine, welche Rózsas Emotionalität und stilistische Offenheit belegen. Die drei Werke stammen aus verschiedenen Schaffens­phasen. Frank von Niederhäusern

Miklós Rózsa
Sinfonia concertante, Rhapsody, Notturno ungherese
(Capriccio 2025)