Weihnachten ist für mich gerade mal fünf Paukenschläge entfernt. Ob in frostigen Dezembernächten, bei stürmischem Aprilregen oder in der glühenden Juli­hitze.

Sobald die ersten fünf Paukenschläge von Johann Sebastian Bachs «Weihnachtsoratorium» erklingen, bin ich unrettbar verloren: Ich rieche den Duft des Tannenbaums und der Lebkuchen, ich spüre das vorfreudige Kribbeln aus Kindertagen, und ich sehe die wuchtige schwarze ...