Wer sich heute nach einer kleinen Stereoanlage umschaut, dem fällt auf: Das Tape-Deck zum Abspielen von Musikkassetten ist praktisch verschwunden. Dafür gibt es kaum ein ­Modell, das nicht eine iPod/iPhone-Dockingstation integriert hat. Die meisten Geräte bieten zudem einen USB-Host, über den Musik von anderen MP3-Playern oder USB-Speichern auf die Anlage gebracht werden kann. Geblieben sind die CD-Player, die neben Audio auch selbst gebrannte CDs mit MP3- und ähnlichen digitalen Musikformaten spielen.

Die Lautsprecher lassen sich unabhängig von der Anlage platzieren. Faustregel für echten Stereogenuss: Der Zuhörer sollte mit den Lautsprechern ein gleichseitiges Dreieck bilden.


Alleskönner

Mit besonderen Lautsprechern wartet die EX-S1 EM auf: Die JVC-eigene Lautsprechermembran aus Birkenholz (Wood Cone) erzeugt ein warmes Klangbild. Die Dockingstation nimmt nicht nur Songs von iPod und Co. entgegen, sondern versorgt die «Angedockten» mit neuer Energie. Der USB-Host erkennt MP3 und WMA und kann Tags anzeigen (siehe Technikbox). Der CD-Player spielt neben Audio-CDs auch MP3- und WMA-Musikdateien.

Das Modell DCB 7005 von Philips verfügt ebenfalls über diese Abspielmöglichkeiten. Zum UKW- bietet die Anlage einen DAB+-Empfänger. Zudem ist sie mit einem Class-D-Digitalverstärker ausgestattet.

Die COEL N7 von Denon  hingegen spielt kein DAB+. Dafür kann sie alles, was auch jene von JVC kann – und bietet dank integriertem WiFi kabellosen Zugriff auf Internetradios und Musikdateien auf dem PC. Zudem unterstützt sie das Audio-Format FLAC. iPod/iPhone-Besitzer können zudem ihre Geräte über die «Dock» nutzen und damit dank Gratis-App die ganze Anlage bedienen.