Noch sei ihm die Decke nicht auf den Kopf gefallen, sagt Manuel Stahlberger beim Gang durch St. Gallen. «Es hat mich als Kind hierher verschlagen. Heute ist diese Stadt mein Zuhause.»

Sein Atelier liegt nahe des Bahnhofs in einem riesigen umgenutzten Lagerhaus. In sein winziges Kabäuschen ziehe er sich zurück, um allein zu ­sein. «Wenn ich arbeite, bin ich ein Eigenbrötler», sagt er. Man glaubt ihm, obwohl sein Gesicht längst zum kultu...