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Kulturtipp 12/2021
Ich habe meine Kindheit in einem Land verbracht, in dem man abstrakte Dinge nicht erklärte, sondern in Geschichten verpackte. Sie handelten von Gut und Böse, von Freund und Feind, von uns und den anderen. Es war nicht wichtig, was wahr und was erfunden war. Man erzählte Geschichten, um die Vergangenheit zu bewahren, die Gegenwart zu begreifen und die Zukunft zu erhellen.
Es war einmal ein kleiner Junge, der musste eine Weile in einem Waisenheim leben. Eine Erzieherin ...
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